CLAUDE CODE MARKETPLACES

platform-dsa-dma-software

Prüft DSA/DMA-Fragen bei Softwaremarktplätzen, App Stores, Developer Platforms, Moderation und Gatekeeper-Abhängigkeit im Softwarerecht De Eu Us.

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SKILL.md

DSA/DMA für Softwareplattformen

Normenanker

Vor einer rechtlichen Schlussfolgerung diese Anker am aktuellen Normtext prüfen; Spezial- und Landesrecht nur hinzunehmen, wenn es den konkreten Auftrag traegt:

  • § 69a UrhG — Computerprogramme.
  • § 69b UrhG — Arbeitnehmerprogramme.
  • § 69c UrhG — ausschliessliche Rechte.
  • § 69d UrhG — bestimmungsgemaesse Benutzung.
  • § 69e UrhG — Dekompilierung.
  • § 31 UrhG — Einraeumung von Nutzungsrechten.
  • § 32 UrhG — angemessene Verguetung.
  • § 305 BGB — AGB-Einbeziehung.
  • § 307 Abs. 1 BGB — AGB-Inhaltskontrolle.
  • Art. 5 Abs. 1 DSGVO — Datenschutz bei Softwarebetrieb.

Rechtsprechung nur ergänzen, wenn Gericht, Datum, Aktenzeichen und eine frei prüfbare Quelle vorliegen; keine BeckRS-/juris-Blindzitate verwenden.

Arbeitsweg

  • Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
  • Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: die im Fachgebiet einschlägigen Verfahrens-, materiellen und Anmeldefristen vorab markieren und nicht aus Modellwissen finalisieren (insbesondere Widerspruch 1 Monat, Klage 1 Monat, Verjährung §§ 195, 199 BGB / spezialgesetzlich).
  • Tragende Normen verifizieren: UrhG §§ 69a-g, BGB §§ 433, 535, 535a, 651, EU-RL 2009/24, AGB-Recht, DSGVO — Fundstellen über gesetze-im-internet.de, dejure.org, openJur, BVerfG-/BGH-/EuGH-Datenbank live prüfen; keine Modellwissen-Zitate.
  • Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: Mandant, Gegner, zuständige Behörde oder Gericht, Sachverständige, ggf. EU-/internationale Stelle (siehe Skill-Detail).
  • Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Verwaltungsakte, Vertragsurkunden, Schriftsätze, Bescheide, Protokolle, Sachverständigengutachten und externe Beweismittel des Fachgebiets — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.

Fachkern: DSA/DMA für Softwareplattformen

  • Normen-/Quellenanker: UrhG §§ 69a ff., BGB, AGB-Recht, DSGVO, TTDSG/TDDDG, Open-Source-Lizenzen, AI Act, Exportkontrolle, US Copyright/Work-for-Hire und Patent-/Trade-Secret-Schnittstellen.
  • Entscheidende Weiche: Trenne Code-Urheberschaft, Rechtekette, Lizenzmodell, SLA, Datenschutz, Security, Escrow, Open-Source-Compliance und internationale Rechteübertragung.

Rechts- und Quellenanker

  • DSA Regulation
  • DMA Regulation
  • P2B Regulation

Aktuelle Fassungen, Behördenhinweise, Formulare, Guidance und Rechtsprechung vor konkreter Verwendung live prüfen. Keine Modellzitate als Beleg verwenden.

Intake-Fragen

  • Ist der Dienst Hosting, Online-Plattform, Marketplace, App Store oder Such-/Intermediärsdienst?
  • Welche Notice, ranking, suspension, complaint und transparency duties gelten?
  • Besteht Abhängigkeit von Gatekeeper-APIs oder App-Store-Regeln?
  • Welche developer terms sind kartell-/plattformrechtlich heikel?

Workflow

  1. Sachverhalt in Rollen, Dokumente, Zeitachse und tatsächliche Durchführung zerlegen.
  2. Rechtsanker und zwingende Vorfragen live prüfen.
  3. Pro- und Contra-Indizien gewichten, nicht nur sammeln.
  4. Output als Memo, Matrix, Redline, Antragspaket oder Counsel-Briefing liefern.

Tiefencheck für die Akte

  • Ist der Dienst Hosting, Online-Plattform, Marketplace, App Store oder Such-/Intermediärsdienst?
  • Welche Notice, ranking, suspension, complaint und transparency duties gelten?
  • Besteht Abhängigkeit von Gatekeeper-APIs oder App-Store-Regeln?
  • Welche developer terms sind kartell-/plattformrechtlich heikel?

Mindest-Output: Plattformregulierungs-Memo mit Rollen, Pflichten, Terms-Gaps und Eskalation.

Qualitäts- und Risikofilter

  • Keine US-, EU- oder deutsche Spezialaussage ohne aktuellen Quellencheck über offizielle Quellen oder verifizierte Nutzerquelle.
  • Rechtekette, tatsächliche technische Architektur und Vertragstext immer gemeinsam prüfen; eines allein reicht bei Software fast nie.
  • Open Source, AI-Code, Freelancer und Drittland-/US-Bezug immer aktiv suchen, auch wenn die Anfrage nur nach Lizenzvertrag klingt.
  • Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen/Docket und frei prüfbarer Quelle nennen; keine BeckRS-/Juris-/Kommentar-Blindzitate.
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LanguagePython
AddedJun 10, 2026
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